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Max Willner wurde am 24. Juli 1906 in Gelsenkirchen geboren. In den Jahren 1939-1945 durchlitt er die Konzentrationslager Sachsenhausen, Auschwitz, Flossenbürg und Dachau, kam 1945 nach Offenbach, gründete mit einem ehemaligen Mithäftling, Chaim Tyson, die jüdische Gemeinde neu und wurde deren Vorsitzender. Seit 1954 war er Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und seit 1983 dessen Vorsitzender, seit 1979 zudem stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland. Bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde wurde er 1993 als „Mann der Versöhnung, des Ausgleichs und des Verständnisses“ gewürdigt. Max Willner verstarb am 20. Januar 1994 in Offenbach.