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Geboren am 12. Oktober 1873 Worms, kam Dr. Siegfried Guggenheim nach juristischer Ausbildung 1900 in die Offenbacher Kanzlei von Dr. Otto von Brentano und Dr. Eduard Lachmann. Die Nationalsozialisten versetzten ihn mit Wirkung vom 16. Juni 1933 in den Ruhestand. Nach dem Novemberpogrom wurde er in das KZ Buchenwald gebracht und emigrierte nach der Entlassung mit seiner Ehefrau am 26. November 1938 nach Amerika. Er war Förderer von Kunst und Kultur und nicht zuletzt führendes Mitglied der jüdischen Gemeinde. 1927 veröffentlichte er die „Offenbacher Haggadah“ (lithurgisches Hausbuch zum Pessach-Fest). Ihm, der nie wieder nach Offenbach zurückgekehrt ist, wurde 1948 die Ehrenbürgerwürde verliehen. Am 31. Januar 1961 ist er in seiner Wahlheimat Flushing im Staat New York verstorben.